Ich fahre auf den Markt zu meinem französischen Lieblingsbäcker. Über ein halbes Jahr bin ich nicht mehr dort gewesen. Ich freue mich sehr auf das ganz besonders köstliche Baguette. Als ich auf dem Markt ankomme, ist alles wie sonst. Nur das Bäckerauto fehlt. Ich frage an einem Stand nach, ob die Verkäuferin wüsste, warum das Bäckerauto nicht da sei. Es gäbe wohl Probleme mit dem Auto, bekomme ich zur Antwort. Wie schade! Genau heute, wo ich nach so langer Zeit wieder hergekommen bin. Ich sammle 1-, 2-, 5-, 10- und 20-Cent-Münzen in zwei Dosen. Wenn die voll sind, bringe ich sie zu einem Zählautomaten in einem Supermarkt. Das mache ich heute. Der Automat zählt die Münzen, dann wirft er alle 20-Cent-Münzen wieder aus. Ich werfe sie erneut ein, sie kommen unten wieder raus. Der Automat will sie einfach nicht nehmen! So ein Ärger. Jetzt muss ich fast eine ganze Dose Münzen wieder mit nach Hause nehmen.
Gegen Abend gehe ich noch in einen Supermarkt bei mir in der Nähe. Ich kaufe eine Spitzpaprika, Champignons und Joghurt. Zu Hause packe ich aus. Wo ist denn die Spitzpaprika geblieben? Habe ich die grade schon in den Kühlschrank geräumt? Ich schaue nach. Nein, habe ich nicht. Habe ich die etwa im Laden liegengelassen? Ich laufe zurück zum Supermarkt. Und tatsächlich, an der Kasse, an der ich gezahlt hatte, sehe ich sie liegen. Ich spreche die Kassiererin an. Ja, sagt sie, eine Kundin hätte die nach dem Bezahlen auf dem Boden gefunden und ihr gegeben. War sie mir aus dem Einkaufsbeutel gefallen? Auf dem Heimweg sehe ich, dass die Paprika angedätscht ist. Da war wohl schon der ein oder andere Einkaufswagen dagegengerollt. Heute ist einfach der Wurm drin.