Er verschlingt die Spaghetti in einer Geschwindigkeit, als gelte es ein Wettessen zu gewinnen. Sie macht den Teller so voll, dass er fast überquillt. Ein anderer greift beim Kuchen dreimal zu und wenn es ein Reststück gibt, nimmt er das auch. Ich esse noch ein zweites Marmeladenbrot zum Frühstück, weil es einfach so gut schmeckt und mittags nehme ich noch den Rest aus dem Topf, damit es ‚keine Reste‘ gibt. Sind wir Menschen, die als Kinder nach Liebe und Zuwendung gehungert haben? Trösten wir uns heute mit Essen? Versuchen wir so, das Loch in uns zu stopfen?