Zeit für mich
Ich wache auf, mache mir eine Tasse, lege mich wieder ins Bett und lese. Nach einer Weile stehe ich auf und frühstücke. Anschließend radle ich in die Stadt und erledige dieses und jenes. Wieder zu Hause, spüle ich, fange an zu kochen und esse. Nach dem Essen radle ich in den Garten. Ich gieße das Gemüse, schneide die Weintrauben, ernte Johannisbeeren, mulche offene Beete. Ich gönne mir eine Pause, trinke Tee, betrachte den Garten und überlege, wo noch etwas gemacht werden will.
Bis hierhin habe ich funktioniert. Ich hatte keinen Zeitdruck und hatte doch keine wirkliche Pause.
Wann nehme ich mir eigentlich die Zeit, mir anzuschauen, wie es meiner Seele geht?